Zugegeben – es war ein kürzerer Auftritt als gewohnt für Wolfgang und Anne am Sonntag in Potsdam. Man teilte sich die 3-Stunden-Show mit Schülern der Hoffbauer-Schulen in und um Potsdam. Motiviert waren sie alle, 90 Minuten klassischer Chorgesang, Percussion vom Feinsten, Klavier, Blues, Swing. Beifall für alle „Annes – next, next .. generation“. Die Pause danach vielleicht etwas lang geraten, keiner wusste, wann es weitergeht, Geld für die Stiftung ist wichtig – klar – Freigetränke wohl auch. Die Protagonisten Teil 2 warteten auf das Publikum, meist ist es umgekehrt. Dann erneut der Beweis – Wolfgang findet einmal mehr für alle die richtigen Worte. Die meist älteren Zufallshörer dieses Konzertteils waren, denke ich, sogar aufgeschlossener für diese ungewohnten Klänge als es einige Wolfgang-Fans in Teil 1 waren. Denn das Wichtigste ist doch : RESPEKT. Ja klar – es war kurz aber schön! Gänsehaut bei den Klassikern, gelacht ohne Ende beim Schlagerulk „Wähle dwei, dwei, dwei auf dem Tellefohn“, außer bei der Schuldfrage des St.-Wendel-Bosanova hatte ich das so noch nicht live gehört, wie auch die „Sinnflut“., die vor dem wunderschönen Neil-Young-Titel den Schlusspunkt setzte. Fast alle blieben tapfer sitzen bis zur Zugabe, auch das ein Unterschied zum Bad-Hersfeld.Festspielpublikum, dort war die Stimmung deutlich seltsamer. Nähe zu Kindern hält wohl jung, wenn auch der „Held aus der Jugend“ mal etwas aus den Augen verloren worden war und man nun als Mama eines auftretenden Nachwuchstalents wieder mal dabei ist. Schön, dass es sie gibt: Anne, die Hoffbauer-Stiftung und Wolfgang sowieso.
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